Betäubt und ausgeraubt
Ein Ehepaar aus Niedersachsen wurde letzte Nacht auf der Rastanlage Holledau in seinem Wohnmobil betäubt und anschließend beraubt. Die beiden waren mit dem Wohnmobil und einem Wohnanhänger nach Kroatien unterwegs. Gestern Abend legten sie an der Rastanlage eine Pause ein.
Hinter dem Wohngespann fuhr die Tochter mit ihrer Familie. Um Mitternacht legten sich alle schlafen – die beiden 67-Jährigen im Wohnmobil, der Rest der Familie im Anhänger.
Als das Ehepaar heute gegen 7.30 Uhr erwachte, waren beide vollkommen benommen. Wie sich herausstellte, wurde die Beifahrertüre zum Wohnmobil gewaltsam geöffnet. Aus dem Fahrzeug wurden zwei Taschen mit insgesamt 2.200 Euro entwendet. Anschließend haben die Räuber noch das Wohnmobil nach Wertsachen durchsucht. Die Tochter und ihr Mann, die im Wohnanhänger schliefen, bekamen von dem Überfall nichts mit.
Die Ermittlungsbeamten gehen davon aus, dass die beiden gezielt betäubt wurden. Die Kriminalpolizei entnahm den beiden Opfern eine Blutprobe, um weitere Hinweise über das verabreichte Mittel zu bekommen. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.
Das rät die Polizei
In den letzten Jahren hat es immer mal wieder solche Vorfälle gegeben. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich verhalten sollte, wenn man im Wohnmobil unterwegs ist:
Tipp 1 Übernachten Sie möglichst nur auf gesicherten Campingplätzen. Berücksichtigen Sie dies bereits rechtzeitig bei Ihrer Routenplanung.
Tipp 2 Sollte dies nicht möglich sein, parken Sie nicht in den abgelegenen Bereichen eines Rastplatzes. Benutzen Sie weitere Sicherungen wie Zusatzschlösser, Sicherungsriegel, Spanngurte oder akustische Alarmanlagen.
Tipp 3 Lassen Sie im Wohnwagen oder -mobil bei kurzen Standzeiten möglichst das Licht brennen.
Tipp 4 Sperren Sie Ausweispapiere, EC-Karten und Bargeld in einen Behälter, der fest am Fahrzeugboden verankert ist. Besitzen Sie keinen sogenannten Wohnmobiltresor, lassen Sie keine Wertgegenstände offen im Führerhaus oder im Wohnbereich liegen, sondern nehmen die Gegenstände mit in den Schlafbereich. Verstauen Sie diese dort an einem sicheren Platz.
Tipp 5 Halten Sie Ihr Handy griffbereit und lassen es eingeschaltet. Bei verdächtigen Wahrnehmungen rufen Sie sofort über Notruf 110 die Polizei.
Tipp 6 Merken Sie sich verdächtige Fahrzeuge und Merkmale verdächtiger Personen, aber begeben Sie nicht in unnötige Gefahr.
Neue Regelungen zur Ausschreibung kommunaler Aufträge
17. Januar 2012
Kostenlos: Neues MVV-Fahrplanheft
13. Dezember 2011
Neue Broschüre: Mit Holz richtig heizen
6. Dezember 2011
EHEC-Untersuchungen abgeschlossen
29. November 2011
Lernpsychologische Förderkurse für Schüler
25. November 2011
Kostenlose Broschüre: Kinder vor Vergiftungen schützen
17. Oktober 2011
Finger weg von Fledermaus-Wochenstuben
13. Oktober 2011
Keine Werbung bitte!
11. Oktober 2011
35-jähriger Vaterstettener wird beim Online-Banking betrogen
22. September 2011
Was macht eigentlich ein „Klassenpate“?
15. September 2011
Autofahren wird immer teurer
13. September 2011
Kleinkindermilchgetränke sind überflüssig
22. August 2011
Kreisfachberater warnt: Vorsicht bei neuen Eschenpflanzungen
18. August 2011
Gesundheitsbehörde warnt vor Krabbenfleisch
29. Juli 2011
Energiespar-Lampen richtig entsorgen
26. Juli 2011
Enthaarungscreme nicht großflächig auftragen
18. Juli 2011
Was tun gegen Wespen?
11. Juli 2011
Sucht los bei suchtlos-ebe.de
5. Juli 2011