„Reise-Impressionen und Blumen“
Am Freitag fand in der Stadtbücherei Grafing die Vernissage zur Ausstellung „Reise-Impressionen und Blumen“ von Maria Seidel statt. Die Ausstellung ist bis zum 12. September zu sehen.

Schwester Christophora Eckl (links) vom Kloster Zinneberg und die Künstlerin Maria Seidel vor zwei ihrer Aquarellbilder (Foto: Otto Hartl)
Die Grafinger Malerin Maria Seidel und Schwester Christophora von der Klosterschule Zinneberg gingen vier Jahre gemeinsam in die gleiche Realschule in München. Zur Präsentation ihrer Bilderausstellung in der Stadtbücherei Grafing hat die Künstlerin deshalb ihre Jugendfreundin eingeladen, die einführenden Worte zu sprechen. Schwester Christophora hat ihre Erinnerungen an die gemeinsamen Schuljahre ausgepackt und von dem umwerfenden Stenographie-Talent von Maria Seidel geschwärmt. Stenographie und Malerei habe viel gemeinsam, stellte sie in ihrer Laudatio fest. Man muss in kurzer Zeit viel aufnehmen und schnell zu Papier bringen.
Das Talent der Malerin umfasst zweifellos beide Künste. In ihren Aquarell-Bildern in der Ausstellung „Reise-Impressionen und Blumen“ stellt sie Eindrücke von ihren vielen Reisen in alle Welt dem Betrachter zur Diskussion. Ihre Motive sind häufig Ansichten von imposanten Bauwerken, malerischen Dorfplätzen, Szenen mit Menschen, Blumen und Landschaften mit wenigen schemenhaften Gestalten. Jedes Bild gibt ein paar Rätsel auf, denn nichts ist ganz eindeutig, eher angedeutet und verschleiert.
Zu ihrem 50. Geburtstag hat sie sich diese Ausstellung mit ihren 30 Bildern gewünscht. Etwa 50 Besucher haben die Vernissage miterlebt. Am Klavier begleitete Constanze Schackow mit ihrer 14-jährigen Tochter Anna an der Klarinette mit klassischer Musik von Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.
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