Kommentar: Udes Beitrag wenig hilfreich
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat in einem Zeitungsartikel den südlichen Ringschluss der Bundesautobahn A 99 in Frage gestellt. Albert Hingerl, Bürgermeister von Poing nimmt dazu Stellung.
Zum Artikel „Ude stellt Autobahnsüdring in Frage“ in der „Ebersberger SZ“ vom 26. Juni 2008, in dem Aussagen von Oberbürgermeister Christian Ude als neuer Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes zum Autobahnsüdring zitiert werden, ist folgendes festzustellen: Auf Initiative der Gemeinde Poing haben sich am 19. Februar 2002 die Anliegergemeinden der A 99 im Osten und Norden der Landeshauptstadt in Poing mit der Verkehrsproblematik befasst und in der sogenannten „Poinger Erklärung“ den südlichen Ringschluss der Bundesautobahn A 99 gefordert. Hintergrund dieser Forderung ist das hohe Verkehrsaufkommen und die Überlastung der A 99, die zu massiven Belastungen der Bürgerinnen und Bürger in dieser Region führt. Durch die Verkehrsbelastung des östlichen Autobahnringes werden nahezu alle Straßen in dessen Einzugsbereich überproportional mit Durchgangsverkehr belastet.
An dieser Situation hat sich seit dem Jahr 2002 nichts geändert, im Gegenteil, die Verkehrsbelastung ist weiter angestiegen.
Auch aus diesem Grund hat der Freistaat Bayern eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um eine fundierte Analyse von genereller Machbarkeit und Nutzen des Projektes Südring zu erhalten. Objektive Daten und Fakten sind unverzichtbar, damit das Für und Wider der Maßnahme sachorientiert statt emotional und ideologisch erörtert werden kann.
Die betroffenen Gemeinden hoffen, mit dieser Machbarkeitsstudie eine vernünftige Grundlage für eine objektive Bewertung dieses wichtigen Straßenbauprojektes zu erhalten. Aus diesem Grund wurde von weiteren Aktivitäten der betroffenen Kommunen derzeit abgesehen.
Deshalb halten wir es für wenig hilfreich, die Realisierung dieses Projektes aus finanzieller und technischer Sicht in Frage zu stellen, bevor die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie überhaupt vorliegen.
Derartige Beiträge wie der von Christian Ude tragen sicher nicht zu einer Versachlichung der Diskussion bei. Sie werden auch den Belangen der Gemeinden sowie der Bürgerinnen und Bürger im Norden und Osten der A 99 nicht gerecht.
Unfallträchtige Unterführungen an der B 304
16. August 2011
Lieber ein AKW in 55 km Entfernung als 6 Windräder im Ebersberger Forst?
27. Juli 2011
Über „zuvorkommende“ Selbstauflösung nachdenken
30. Mai 2011
„... Die Wahlbeteiligung lag bei schlappen 8,9 Prozent ...“
24. Mai 2011
„Für Rassisten darf kein Platz in der SPD sein!“
27. April 2011
Gruß aus Neuseeland
15. April 2011
„Wir brauen ein gerechteres Steuersystem, keine Steuerentlastungen!“
10. Januar 2011
„Finanzpolitischer Unsinn“
30. November 2010
„Dann nehmt auch den Dreck“
9. November 2010
„Worthülsen ohne Wert für die Patienten“
27. Oktober 2010
„Seehofer fischt Stimmen am rechten Rand“
13. Oktober 2010
Einsturzgefährdete Brücke
10. September 2010
„Erneuerbare Energien sind für Schwarz-Gelb ein lästiges Übel“
10. August 2010
„Das Ergebnis ist zu begrüßen“
5. Juli 2010
Schleimauswurf und offene Beine
1. Juli 2010
Ein Jahr nach der Europawahl – was ist passiert?
8. Juni 2010
Stellungnahme: Lässt Hingerl Poing-Süd veröden?
9. Februar 2010
Leserbrief: Esterl handelt eigenmächtig
31. Juli 2009
Leserbrief: Streit ums Biomasseheizwerk Glonn
24. Juli 2009
SPD fordert Parkverbot in der Neufarner Straße
22. Juni 2009
