Leserbrief: Objektivität der Presse?
Kann es sein, dass es mit der Objektivität unserer schreibenden Zunft in Sachen „Ostumgehung Grafing“ nicht zum Besten steht? Den Bürger würde es sicher interessieren, wie die Verfasser einzelner Artikel persönlich zur Problematik Verkehrsumgehung stehen, um sich auch so Ihre Meinung über gedruckte Beiträge zu machen.
Als Beispiel vergleiche man die Infoabende der SGO und die von „Pro Grafing“. Ersterer wurde in der „Ebersberger Zeitung“ auf der ersten Seite angekündigt und ein großer Bericht folgte. Zweite wurde auf Seite zwei unter „Tipps für den Tag“ im Kleingedruckten angekündigt und der anschließende Bericht war um einiges kürzer gefasst.
Ein Schelm, der hier Absicht vermutet. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Kann es sein, dass in den Redaktionen nicht neutral gearbeitet wird? Auch anhand der Anzahl gedruckter Leserbriefe, positiv oder negativ, lässt sich die Objektivität der Zeitungen erahnen. Ich wünsche mir von den Schreibern und Redakteuren der regionalen Zeitungen eine neutral und objektive Berichterstattung, um nicht den Bürger in die eine oder andere Richtung „bewusst“ zu steuern.
Die Bürger der Stadt Grafing sollen am 7. Dezember 2008 gut und neutral informiert, selbst über Ihre Zukunft, sprich Lebensqualität abstimmen.
Anmerkung der Redaktion Sie Schelm. Wir können nicht für die anderen Zeitungen wie Ebersberger Zeitung und Ebersberger SZ sprechen. Ebersberger Nachrichten hat sowohl über den Infoabend der SGO als auch von „Pro Grafing“ berichtet (siehe die Links weiter unten).
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